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Sonntag, September 09, 2018

BMW 1600 - 1966




Im März 1964 wurde der BMW 1500 durch den BMW 1600 (Typ 116) mit einem 1,6-Liter-Motor und 61 kW (83 PS) ergänzt, wobei die Produktion des BMW 1500 Ende 1964 auslief. Der BMW 1600 wurde bis April 1966 produziert. Zum 50-jährigen Jubiläum der Bayerischen Motoren Werke wurde auf dem Genfer Auto-Salon im März 1966 der zweitürige BMW 1600 vorgestellt. Um eine Verwechslung mit dem viertürigen BMW 1600 zu vermeiden, wurde die Bezeichnung inoffiziell um ein „-2“ ergänzt. Der BMW 1600-2 begründete die eigenständige BMW-02-Serie (Baureihe 114) und erhielt ab 1971 die Bezeichnung 1602.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/BMW_Neue_Klasse



Gesehen beim Oldtimertreffen in der Innenstadt von Heiligenhaus.

Mittwoch, April 13, 2016

BMW 315 Special

Auf der Techno Classica entdeckt, ein BMW 315 Coupe von Baujahr 1934,  
mit einer Karosserie von 1957.


Was ist das denn?


Im Buch "BMW Raritäten - Autos, die nie in Serie gingen"
von Ralf J. F. Kieselbach wird das Rätsel gelöst...


Paradebeispiel für zumeist aus der Not geborenen Umbauten und
Neukarossierungen der Nachkriegszeit ist der BMW 315, 
der in den 50er-Jahren
das „Opfer" eines Karosseriebau-Studenten der Meisterschule Kaiserslautern wurde. 


1934 gefertigt, erhielt er eine rot-weiß lackierte Coupe-Karosserie als Meisterstück. 
Dieser nunmehrige Zweisitzer blieb unter der neuen Hülle bis auf ein
VW-Armaturenbrett und -lenkrad unverändert. 


Der Wagen verbrachte sein zweites automobiles Leben in Freiburg im Breisgau
(Kennzeichen FR - AJ 515), wo ihn 1970 dann die Abmeldung ereilte. 


1993 wurde er gerettet, wobei damals noch nicht genau entschieden war,
was mit ihm passieren sollte: 
Rückbau zur originalen 315-Cabriolimousine oder
Restaurierung des 50er-Jahre-Aufbaus?


Also, bisher hat sich Niemand an das Wagnis getraut,
sodass er heute wieder zum Verkauf steht. 

Samstag, April 09, 2016

BMW-Auswahl auf der Techno Classica 2016

Besonders schön sind die BMW-Fahrzeuge der 02er Baureihe;
hier eine kleine Auswahl von der Messe in Essen:
 

BMW 1600 TI - 1968

BMW 2000 - viertürige Limousine - 1966


BMW 1800 - 1965

Viertürer  - unrestauriert aus Schweden - 12.000 Euro


BMW 1600-2 Cabrio 1969 - 59.900 Euro

Mittwoch, September 23, 2015

BMW R 65

Falkos BMW R 65












https://de.wikipedia.org/wiki/BMW_R_65

Die BMW R 65 ist ein unverkleidetes Motorrad des Fahrzeugherstellers BMW. Das Naked Bike wird von einem Boxermotor mit 649,6 cm³ Hubraum angetrieben, der eine Nennleistung von 33 bzw 37 kW (45/50 PS) erzeugt. Der Zweizylindermotor hat in den zwei Zylinderköpfen jeweils eine untenliegende, zentrale Nockenwelle (OHV) und zwei hängende Ventile.

Gebaut wurde die Maschine im Zeitraum von 1978 bis 1993. Ab 1985 wurde sie mit Monolever-Einarmschwinge ausgestattet. In dieser Ausführung hatte die BMW R 65 eine Leistung von 20 bzw. 35 kW (27/48 PS).

Das Modell ab 1985 war mit einem Leergewicht von 205 kg (vollgetankt) das leichteste Motorrad von BMW, jedoch mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 440 kg voll tourentauglich. Die kurzhubige (Bohrung × Hub: 82 × 61,5 mm) Maschine erreichte bereits mit 20 kW eine Spitzengeschwindigkeit von 147 km/h, die 50 PS Version ist mit 175 km/h Spitzengeschwindigkeit angegeben.

Sonntag, April 20, 2014

Nardi BMW 1948

After the Second World War materials and cars were scarce and consequently motor racing was not the number one priority among people but this being Italy it couldn't be suppressed for long. People started racing motorbikes immediately in the post war years and they used any old pre-war racing car they could find and modified it so it could be taken to the local Gran Premio. 

The German Wehrmacht also left quite a few vehicles behind, the majority of these being trucks and the classic BMW R75 Motorbike with side-car. Some of these R75 engines were used to motorize sports cars made by local's mechanics and people that wished to race. One of the mechanics that used these BMW motorcycle engines for his first racing cars was Enrico Nardi

Enrico Nardi was a mechanic and a tuner of sports cars at this time as he had yet to make the cars that were to be called Nardi and Nardi-Danesi and at this stage he had not started making his famous tuning kits and steering-wheels which he later became world famous for. 

The car offered, is according to the famous authority on these cars, John de Boer, an early 
Nardi which used the same similar design concept with the BMW engine in the front and utilizing the ultimate chassis technology at the time; the GILCO chassis, a space frame which was very rigid and very light. 

First registered in 1951 in the name of Luigi Bosio in Turin but we believe the car was manufactured in 1947-48, as one can see modifications to the bodywork making place for the rear number plate as at the time of its construction there was no requirements for registration plates. In 1959 road rules changed in Italy and all cars had to have direction indicators and were duly mounted from a Fiat 1100. 

The body was built by Carrozzeria Coriasco of Turin and the logo on the side of the car corresponds to this car having been built circa 1947-1948 as they altered their logo 1948. 

The carburettors are Zenith, probably from a Fiat 1100E while the gearbox is a Topolino unit and the front and rear brakes are also modified Topolino. This little Nardi was sold as it is now from a Turinese classic car dealer in the 1970s, to a collector in the same town. 

Absolutely and totally untouched, this highly original car shows a magnificent patina and is in working condition. One has to add that it would be a shame to restore this car to as new condition, as there can be very few cars which are a part of history like this in such original condition. The car is featured in the current issue of the Italian Classic car magazine Routeclassiche and enjoys a 6 page spread, showing how much the Italians appreciate their motoring heritage. To acquire such a piece of Italian motoring history is a rare opportunity. 

Nardi-BMW Gilco 1948 - Auction Estimate: €130,000 - €150,000

http://www.carandclassic.co.uk/car/C481869





Nach dem 2. Weltkrieg waren Rohstoffe und Automobile knapp und folglich hatte Motorsport nicht die erste Priorität unter den Menschen, aber dies ist Italien und deshalb konnte es nicht lange unterdrückt werden.

Die motorsportbegeisterten Menschen begannen in den Nachkriegsjahren mit Motorradrennen. Für Autorennen benutzten sie alle alten Vorkriegs-Rennwagen, die sie finden konnten und modifizierten sie, um damit auf den lokalen Gran Premio Rennen fahren zu können. Die deutsche Wehrmacht hatte einiges an Fahrzeugen hinterlassen, das meiste davon waren Lastwagen und klassische BMW R75 Motorräder mit Seitenwagen. Deren R75 Motoren wurden von Mechanikern dazu verwendet, um Sportwagen für Leute, die Autorennen fahren wollten, zu motorisieren.

Einer dieser Mechaniker, die diese BMW Motorrad – Motoren für seinen ersten Rennwagen verwendeten, war Enrico Nardi. Enrico Nardi war ein Mechaniker und Tuner von Sportwagen in dieser Zeit, als die Autos, die er tunte, als Nardi und Nardi-Danesi bekannt waren und er noch nicht begonnen hatte, seine berühmte Tuning-Kits und Lenkräder herzustellen, die ihn später weltberühmt machten.

Das Auto, dass angeboten wird, stammt von einem berühmten Spezialisten dieser Autos, John de Boer, einem frühen Nardi-Mitarbeiter, der das gleiche Design-Konzept mit dem BMW-R75 – Motor in der Front und die ultimative Fahrwerktechnik der damaligen Zeit, ein Gilco – Fahrgestell, einen sehr steifen und sehr leichten Gitterrohrrahmen, verwendete…

Dieser kleine Nardi wurde so wie er heute ist, in den 70er Jahren von einem Turiner Autohändler an einen Autosammler in der gleichen Stadt verkauft. Absolut und völlig unberührt, zeigt dieses original Auto eine prächtige Patina und ist in fahrbereitem Zustand.

Quelle: 

Weitere Infos zu Nardi:





Der Nardi-Danese

1948 baute Nardi zusammen mit Renato Danese eine Fabrik in der Via Vincenzo Lancia in Turin, wo sie Rennwagen, Prototypen und Kleinserien für Spezialdesigns herstellten.

Der Nardi-Danese 750 oder auch 750 ND genannt, basierte anfänglich auf einem Fiat 500 Chassis und wurde von einem 50 PS 746ccm BMW Boxer Motorradmotor angetrieben. Der Motor war in der Fahrzeugnase untergebracht und der Antrieb wirkte nicht wie beim Chicibio auf die Vorder- sondern auf die Hinterräder. Der Wagen verfügte über ein Rohrrahmenchassis und konnte wahlweise als Monoposto oder Zweisitzer bestellt werden.

Nardi selbst fuhr den Monoposto an der Coppa d`Oro delle Dolomiti wo er alle Läufe in den Jahren 47 und 48 für sich entschied.


1951 - Original-Zustand - Rohrrahmen Nardi - Original BMW Motor - Plaketten Original Turin


Nachtrag

Dieses Fahrzeug wurde auf der Techno Classica bei Coys versteigert. Dazu findet man einige Hinweise hier:

http://classic-cars-news.de/coys-auktion-auf-der-techno-classica/

... als Paradebeispiel eines „Scheunenfundes“ ein 1948er Nardi-BMW-Gilco angeboten. Der Katalogtext sprach zwar von „herrlicher Patina“ und pries einen guten Zustand an, das Estimate von 130 bis 150 T€ wurde jedoch bei weitem nicht erreicht. Bei 85 Tausend endeten die Gebote und auch hier sollte „Not sold“ notiert werden...

Montag, Oktober 07, 2013

Oktober Ausfahrt ins Münsterland

Unsere Ausfahrt war wieder ein tolles Erlebnis. Kerstin und Stefan hatten wirklich eine schöne Route ausgewählt auf wunderbaren Nebenstrecken. Man glaubt gar nicht, dass es im Münsterland Kurven und kleine Berge gibt!

Auch die Stopps zum Kaffeetrinken und Mittagessen waren wirklich sehr empfehlenswert:
Das Wetter war schon herbstlich, mit Nebel und nur etwas Sonnenschein, aber es hat wirklich nicht geregnet. Also konnte auch offen gefahren werden. 

Die Teilnehmerfahrzeuge (hier nicht ganz vollständig zu sehen)

Zehn Fahrzeuge haben sich zusammengefunden; auf dem Foto sind leider nur sieben zu erkennen. Der Mercedes von Mark und die beiden Porsche Boxster "verstecken" sich hinter dem Mustang und dem Dodge. Der Jetta lugt hinter dem Smart hervor.

Sonntag, April 21, 2013

German vintage cars

spotted at the Techno Classica Essen:


Sonntag, März 10, 2013

BMW 1600-2 Cabrio


Gekauft haben wir den BMW vor 10 Jahren aus erster Hand. 
Wir sind seither mit ihm viele schöne Touren gefahren. Er hat uns nie im Stich gelassen. 
Als Erstzulassung steht 19.05.1972 im Pappbrief. Es muss also eines der letzten bei Baur 
gefertigten Vollcabrios sein. Der Wagen ist unrestauriert mit allen Gebrauchsspuren seines 
40-jährigen Lebens. Laufleistung ist unbekannt, der km-Zähler ging noch nie. Ein neues Verdeck haben wir ihm allerdings spendiert. Der nächste TÜV-Termin ist 7/2014. Also einsteigen und losfahren. Ach ja, 12.000,- € hätten wir gerne. 

http://markt.motor-klassik.de/~570941

Donnerstag, September 27, 2012

BMW Z4 Update

  • Böser Blick lackiert in Wagenfarbe und foliert in schwarz matt    
  • Heckspoiler lackiert in Wagenfarbe und foliert in schwarz matt    
  • 5-Stern BMW-Felge -> Stern in Wagenfarbe lackiert, Außenring hochglanzpoliert
  • H+R Spurverbreiterung -> vorne 30 / hinten 40mm 
  • 30mm Tieferlegung durch Eibach-Federn 
  • Folierung  schwarz matt (Motorhaube, Seite, Kofferraum, Heckspoiler, Frontlippe, A-Säule)
  • Spiegel schwarz matt lackiert
  • Heckscheibe getönt  
  • Heckleuchten getönt  
  • Blinker vorne und seitlich getönt


Mittwoch, Juni 06, 2012

Franks Originale

Ein Händler aus der Schweiz mit interessanten Fahrzeugen:

http://www.franks-originale.ch

Hier einige Beispiele:




Dienstag, April 05, 2011

BMW M1

BMW M1 von 1979 gesehen auf der Techno Classica 2011 in Essen.


Der Mittelmotor-Sportwagen BMW M1 nimmt in jeder Hinsicht eine Sonderstellung innerhalb der
Automobilgeschichte bei BMW ein. Er war das Produkt der Zusammenarbeit der jungen BMW
Motorsport GmbH mit mehreren italienischen Partnern. Die 277 PS starken Straßenversionen
des M1 zählten zu ihrer Zeit zu den schnellsten Sportwagen der Welt. Bereits heute ist ihnen
ein Platz unter den reizvollsten klassischen Automobilen der Neuzeit sicher.


  • Stückzahl 399 (Serie) 1978 - 1981
  • Neupreis 100.000 DM
  • Motor 6-Zyl. Reihe
  • Hubraum 3.453 ccm
  • Bohrung x Hub 93,4 x 84 mm
  • Leistung 204 kW / 277 PS bei 6500 U/min
  • 5-Gang-Schaltgetriebe
  • Scheibenbremsen vorne und hinten
  • Maße 4360 x 1824 x 1140 mm
  • Leergewicht 1300 kg
  • Höchstgeschwindigkeit 262 km/h

Mittwoch, März 30, 2011

BMW 1500


Bayrische Kombination: Über die neue Klasse freute sich auch die
BMW-Sportabteilung. Dieser 1500-Kombinationskraftwagen
diente 1964 bei der Tour de France Auto als Servicewagen.


Foto von J. Weitmann

Montag, Dezember 27, 2010

Natxo Barral

www.natxobarral.com

Polígono 26
Donosti Ibilbidea 118, Parcela 5, nº 6
20115 Astigarraga
Guipuzcoa
España

Tel.: (+34) 943 336384
Fax: (+34) 943 336485
email: info@natxobarral.com

During last the ten years we have acquired a good knowledge of the main spare part providers, which has helped us to include within our catalogue, an ample original product range, like for example BOSCH, HELLA, NORIS, METZELER, KOLBENSCHMIDT, BMW MOBILE TRADITION,… and within the great existing variety in the market, the spare parts that we commercialized are made according to the standards of quality demanded by BMW. We count on an ample permanent spare part stock, mainly of later motorcycles to 1950 and for those previous ones to this date, due to the difficulty to acquire these spare parts, day to day we are adding new references with the aim of being able to offer a greater variety of products. Our Catalogue Online we hoped that it is of easy interpretation and aid in the restoration of your BMW motorcycles. Before any doubt or it consults we are to your whole disposition.
(translations by babelfish)

Sonntag, Oktober 10, 2010

BMW Z4 - 3.0i Roadster








BMW 3.0i Roadster - Type E 85 - Baujahr 2005

  • erste Baureihe
  • Sterlinggrau Metallic
  • ASA 18" Alufelgen
Motor: 6 Zyl. in Reihe, 4 Ventile/Zyl.
Motorsteuerung: MS45
Hubraum: 2.979 ccm
Bohrung / Hub: 84,0 mm / 89,6 mm
Verdichtung: 1 : 10,2
Leistung: 170 kW / 231 PS @ 5900 U/min
Drehmoment: 300 Nm @ 3500 U/min
Verbrauch: 9,5 l auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h

Das Design des Z4 wurde unter BMW-Chefdesigner Chris Bangle entworfen. Hergestellt wurde der BMW Z4 im Werk Spartanburg in South Carolina (USA).

Ein Roadster, wie er nur von BMW sein kann: klassisch die Proportionen mit der langen Motorhaube, den kurzen Überhängen, der tiefen Sitzposition nah der Hinterachse, die das perfekte Gefühl für die Straße vermittelt. Modern die Formensprache, ein Spiel aus markanten Linien und weichen Übergängen, von den steil im Fahrtwind stehenden Nieren bis zu den kraftvollen Radhäusern des Hecks. Die Kurven und die Geraden, die sie verbinden: Sie machen einen echten Roadster aus.

Besitzer: Andreas K. (ki)

Wikipedia - BMW Z4 - erste Generation - E85

http://en.wikipedia.org/wiki/BMW_Z4

Samstag, Oktober 09, 2010

BMW R45 motorcycle








BMW R45 - 1979

First series with flat carb housing

so called 'Gummikuh'

This type was built between 1978 and 1985.

Engine and transmission
Displacement: 473.00 ccm (28.86 cubic inches)
Engine type: Two cylinder boxer, four-stroke
Power: 27.00 HP (20.0 kW) @ 7250 RPM
Top speed: 145.0 km/h
Compression: 9.2:1
Bore x stroke: 70.0 x 61.5 mm (2.8 x 2.4 inches)
Valves per cylinder: 2
Fuel control: OHV
Cooling system: Air
Gearbox: 5-speed
Transmission type: Shaft drive (cardan)

Owner Falko R. (roh)

http://de.wikipedia.org/wiki/BMW_R_45

Um die Modellpalette nach unten abzurunden, hatten die Münchner Konstrukteure Mitte der 1970er Jahre begonnen, neue Mittelklassemaschinen zu entwickeln. Alternativen zum längs eingebauten, stoßstangengesteuerten Zweiventilboxermotor mit Wellenantrieb zum Hinterrad wurden rasch verworfen. BMW konnte und wollte nicht über den eigenen Schatten springen, sollte doch das technische Konzept dem der Maschinen bis zu 1000 cm³ Hubraum gleichen.

Für die Entwickler wurde es nun schwierig, denn ein kleiner Hubraum macht ein Motorrad noch nicht billig. Im Vergleich zur japanischen Konkurrenz waren BMWs ohnehin teurer. Der konstruktive Aufwand war überschaubar, der Einkauf bei den Zulieferern aber teuer. Das Problem war, dem Kunden die bewährte BMW Qualität bieten zu können, denn die Miniboxer mussten kleiner, leichter, billiger und moderner als ihre großen Brüder werden. Dazu sollte sich die Maschine auch optisch von den größeren Modellen unterscheiden, was aber nur teilweise gelang und nur für den Kenner heute sichtbar ist. So unterscheidet sich die R 100 T (sehr seltenes Motorrad) von 1980 rein optisch kaum von der R 45 ohne Verkleidung aus dem Jahr 1981. Die R 45 war die kleinere der beiden Miniboxer mit nur 473 cm³, die R 65 kam mit etwas größerem Hubraum von 650 cm³ als R 65 und R 65 LS auf den Markt. Nebenaggregate und Getriebe stammen von den größeren Modellen. Der Kurbelantrieb erhielt aber einen kürzeren Hub, so dass der Motorblock schließlich um 56 mm schmaler ausfiel...